Wie geht Kita während Corona? Notbetreuung - Schließung - Perspektiven

Der Landes Eltern Ausschuss Kita möchte wissen, wie es Euch mit den aktuellen Einschränkungen im Kita Betrieb geht.
Gehen Eure Kinder momentan zur Kita? Wie organisiert ihr die Betreuung? Brauchen Eure Kinder bzw. Ihr als Familie besonderen Schutz wegen erhöhter Risiken? Was brauchen Eure Kinder, was braucht Ihr als Familie als Perspektive für die kommenden Wochen und Monate?

(Antwortzeit ca. 8 Minuten insgesamt)

Die Umfrage läuft bis 22.1.2021.


Kinder brauchen einander und Familien brauchen Kita (Stand 13.01.2021)


Als Vorstand des Landeselternausschuss Kita (LEAK) nehmen wir unsere gesellschaftliche und politische Verantwortung für die in Kindertageseinrichtungen
betreuten Kinder wahr.
Wir betonen, dass Kinder für ihr Wohl andere Kinder brauchen. Es ist daher essenziell, dass sich Familien selbst organisieren dürfen, um die Kindertagesstätten bestmöglich zu entlasten und so zu einer Reduktion der Kontakte beizutragen ohne das Wohlergehen der Kinder speziell im Kita-Alter außen vor zu lassen.
Wir fordern von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in Vertretung der Berliner Eltern, dass
- die Möglichkeit der Betreuung in Kindertagesstätten weiterhin beibehalten
wird d.h. für alle Kinder die Perspektive besteht eine Kita zumindest zeitweise in einem in der jeweiligen Kita zwischen Eltern und Kita-Team zu bestimmendem Modell zu besuchen (z.B. mit eingeschränkten Betreuungszeiten und festen Gruppen). Eine landesweite Gleichbehandlung aller Kitas auf
Basis eines durchschnittlichen Auslastungswertes ist nicht zielführend.
- Eltern für die Zeit des eingeschränkten Kita-Besuchs einen finanziellen Ausgleich (z.B. Corona-Kindergeld) erhalten, damit Eltern die Betreuung zeitweise übernehmen können.
- die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung
von Kita-Kindern in familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig wird, wenn sie Kinder aus höchstens zwei
Hausständen umfasst.
- der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken Angehörigen desselben Hausstands mit einer weiteren Person sowie allen zugehörigen Kindern bis einschließlich 6 Jahren erlaubt wird.
- Treffen von einem Hausstand mit einem anderen Hausstand, für den ein Sorge- und Umgangsrecht besteht, erlaubt werden.
- im Falle von Ausgangsbeschränkungen und Ausgangssperren Kita-Kindern weiterhin erlaubt wird,
die Unterkunft für Spaziergänge zu verlassen.
- gesetzlich und privat versicherte Eltern bzgl. der Kinderkrankentage gleichgestellt werden.
- die digitale Ertüchtigung der Kitas durch entsprechende Schulungen und Infrastruktur schnellstmöglich vorangetrieben wird.
- die Kontaktaufnahme der Kitas zu den Familien, deren Kinder pandemiebedingt nicht die Kita besuchen, mindestens einmal die Woche verpflichtend wird (z.B. Kommunikationskonzept im Träger
KindergärtenCity).
- keine Verpflegungskosten für Monate gefordert werden, in denen Kinder aufgrund von CoronaMaßnahmen (Isolationsverordnungen), von Gruppenschließungen oder aus Gründen des Personalmangels mehr als 14 Tage keine Betreuung in den Kindertagesstätten erhalten haben. Bereits bezahlte Beiträge für nachweisliche Monate sind zurückzuerstatten.
- allen Erziehern/innen die Möglichkeit gegeben wird, sich regelmäßig (min. zweiwöchentlich) testen zu lassen via Schnelltest, ohne dass Positivfälle in der Einrichtung vorliegen müssen
Damit Eltern leichter erkennen, welche Senats-Vorgaben den Bereich Kindertagesstätte (Kita) und
Tagespflege betreffen, fordern wir diese in den Verordnungen gesondert und detailliert zu erfassen.


Stellungnahme des LEAK zur weiteren Verschärfung von Einschränkungen im Kita-Bereich (Stand 8.1.2021)

Unter den aktuellen Bedingungen der Coronavirus-Pandemie sind Eltern eindringlich aufgerufen auch Kontakte in unseren Kindertageseinrichtungen deutlich einzuschränken. Auch wir als Landes Eltern Ausschuss Kita Berlin sehen die Notwendigkeit von Maßnahmen, um das Infektionsgeschehen bundesweit in den Griff zu bekommen.

Allerdings sehen wir momentan nur teilweise Fortschritte bei der Unterstützung von Familien. Die Zahlungen nach dem Infektionsschutzgesetz greifen wohl nur bei angeordneten Schließungen und nicht bei präventiven Maßnahmen. Zusätzliche Urlaubstage wurden erst in Aussicht gestellt und dann doch nicht verabschiedet. Ein Corona-Elterngeld konnte nicht auf Landesebene entschieden werden und bei den zusätzlichen Kind-Krank-Tagen fehlt noch der Entwurf aus dem Gesundheitsministerium.

So bleibt vielen Eltern nur die Wahl zwischen ihrer Arbeitstätigkeit und der Gesundheit ihrer Familie. Daher unterstützen wir eine Betreuungsmöglichkeit, die sich am Bedarf der Familien und dem erforderlichen Gesundheitsschutz orientiert. Die Kita als wichtige Bildungsmöglichkeit muss für alle Kinder zugänglich bleiben. Auch bei reduziertem Besuch der Kita soll Kontakt zu Kindern und Eltern gehalten werden.

Corinna Balkow, Vorsitzende des LandesElternAusschussKindertagesstätten (LEAK) Berlin. „Alle Eltern, ob freiberuflich tätig, Angestellt oder in Ausbildung, stehen vor großen finanziellen und praktischen Belastungen. Wir fordern daher neben finanziellen Ausgleich und arbeitsrechtlicher Absicherung für alle Familien, eine Perspektive der Möglichkeit eines Kita-Besuchs für alle Kinder.“

Wir verstehen, dass bei andauernder Pandemie-Situation die Betreuung in den Kitas wie im Vorschlag von LIGA-Verbänden und DaKS vorgeschlagen bis auf Ausnahmen mit reduziertem Umfang stattfinden muss. Als Untergrenze sehen wir hier 25 Stunden in der Woche. Eine solche verlässliche Betreuung mit weniger Stunden gibt vielen Familien Planungssicherheit. Eine Einschränkung im Betreuungsumfang kann aber durch Familien nur geleistet werden, wenn gleichzeitig finanzielle und arbeitsrechtliche Hilfen für die Eltern gewährt werden. Darunter verstehen wir z.B. ein Recht auf HomeOffice, Kündigungsschutz, Lohnausgleich für Betreuungstage außerhalb der Kita und ein erhöhtes Corona-Kindergeld für die erhöhten Ausgaben.

Bei den Kontaktbeschränkungen werden Eltern kleiner Kinder übermäßig eingeschränkt, da die Betreuung oft noch inklusive der eigenen Elternteile stattfinden muss. Hier wäre eine Ausnahme Regelung für Kita-Kinder analog zu den Kindern von Alleinerziehenden notwendig, um noch soziale Kontakte außerhalb der Kita ermöglichen zu können.


Mittel für Risikopersonal und Risikokinder

Im Rahmen der Corona-Elternhilfen des Bundes stehen mit Beschluss des Hauptausschusses vom 23.09.2020 für Maßnahmen zur Unterstützung von Angeboten für Risikokinder bis zu 45 Mio. € bereit.
Hierzu haben die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und die Senatsverwaltung für Finanzen mit den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege sowie dem Dachverband der Berliner Kinderund Schülerläden unter Einbeziehung der Kita-Eigenbetriebe geeignete und zielgerichtete Maßnahmen beraten, um eine gute und sichere Betreuung dieser Kinder zu ermöglichen.
Als Ergebnis wurde sich auf ein Verfahren geeinigt, das zugleich Risikopersonal einbezieht und nach der zwischenzeitlich vollzogenen Unterzeichnung nunmehr in die RV Tag aufgenommen wird.
Ziel der Vereinbarung ist es, Kindern, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer CoViD-19-Erkrankung haben oder die aufgrund einer nahestehenden Person mit erhöhtem Risiko nicht am normalen Kitabetrieb teilnehmen können, einen Zugang zu frühkindlicher Bildung und Betreuung im Berliner Kitasystem zu ermöglichen bzw. zu erhalten, indem verlässliche Betreuungssettings für diese Kinder geschaffen werden. Zugleich sollen Träger bei der Kompensation von Personal, welches nicht bzw. nicht in vollem Umfang im Regelbetrieb in der Gruppe eingesetzt werden kann, unterstützt werden, um damit ein verlässliches und stabiles Betreuungsangebot für alle Berliner Kitakinder und ihre Familien in Zeiten der Pandemie sicherzustellen.
Das Land Berlin stellt den Trägern hierzu zweckgebunden zusätzliche Mittel in Höhe von insgesamt maximal 45 Millionen Euro zur Verfügung. Hierfür bietet der Träger dann ein Betreuungsangebot an, das sich so weit wie möglich an den vertraglich finanzierten Betreuungsumfängen orientiert. Das Betreuungsangebot kann auch an einem anderen Ort erfolgen.
Die Inanspruchnahme dieser Mittel setzt voraus, dass betroffene Kinder die Kita aktuell nicht (im Rahmen der regelhaften Gruppenbetreuung) besuchen können/sollen, da sie ein ärztlich attestiertes Risiko für einen schweren Verlauf bei einer CoViD-19-Erkrankung haben oder mit einer Person in einem Haushalt leben, welche ein ärztlich attestiertes Risiko für einen schweren Verlauf bei einer CoViD-19-Erkrankung hat. Bei betroffenen Beschäftigten wird vorausgesetzt, dass sie ein ärztlich attestiertes Risiko für einen schweren Verlauf bei einer CoViD-19-Erkrankung haben und daher nicht in der Regelbetreuung eingesetzt werden können, somit eine Entgeltfortzahlung erfolgt und Lohnersatzleistungen nicht geltend gemacht werden.
Eine Pflicht zur Inanspruchnahme der Mittel durch die Träger ist nicht vorgesehen. Die Vereinbarung wird am 01.01.2021 als Anlage 13 RV Tag in Kraft treten und am 31.12.2021 enden.
Über weitere Details zur Vereinbarung und zum Verfahren werden wir Sie nach Inkrafttreten der Änderungen in einem weiteren Trägerschreiben informieren.


Stellungnahme des LEAK zur Forderung nach eingeschränktem Kita Besuch anlässlich des Coronavirus SARS-CoV-2 (17.12.2020)

Bundeskanzlerin und Ministerpräsident:innen haben am 13.12.2020 einen weitreichenden Lockdown ab 16.12.2020 beschlossen. Unter anderem sollen die Kontakte in unseren Kindertageseinrichtungen deutlich eingeschränkt werden.

Auch in Berlin sehen wir die Notwendigkeit solcher Maßnahmen, um das Infektionsgeschehen bundesweit in den Griff zu bekommen. Wir können daher in der aktuellen Phase den Appell der Bildungsverwaltung Kinder möglichst daheim zu betreuen unterstützen.

Um dies für Eltern möglich zu machen, erwarten wir, dass Kita-Kind-Eltern bei den Zahlungen laut dem Infektionsschutzgesetz Schul-Kind-Eltern gleichgestellt werden.

Weiterhin bitten wir Arbeitgeber eindringlich, Ihren Angestellten möglichst unbürokratisch Betriebsferien, bezahlte Urlaubstage oder Freistellungen einzurichten.

Darüber hinaus ist es uns wichtig, dass die Bedürfnisse von Kindern in diesem Lockdown nicht dauerhaft eingeschränkt werden dürfen. Wir drängen darauf, dass Versprechen der Regierung einzuhalten, der Öffnung von Kitas die oberste Priorität zu geben. Es gilt vor der Öffnung anderer Branchen, zunächst wieder für alle Kinder ein Kita-Angebot zu schaffen und keine härteren Regelungen für Kitas im Gegensatz zu anderen Bereichen des öffentlichen Lebens zu erlassen. Diese wichtige Bildungsmöglichkeit für Kinder muss bestehen bleiben.

Dabei unterstützen wir eine Betreuungsmöglichkeit, die sich am Bedarf der Familien orientiert. Es gilt Entscheidungen über Betreuungsmöglichkeiten in den Kitas zu treffen. Wir verstehen, dass bei andauernder Pandemie-Situation die Betreuung in den Kitas möglicherweise mit reduziertem Umfang stattfinden muss. Daher muss nun in individuellen Abfragen, auf die Eltern zugegangen werden, um die Betreuung mit ihren Bedarfen abzustimmen. Das Wichtigste ist hier die Kommunikation zwischen Kita und Eltern, auch wenn die Kinder die Kita nicht besuchen. Bei Konflikten fordern wir eine unabhängige Ansprechperson in der Senatsverwaltung. 

Alle Eltern, ob freiberuflich tätig, Angestellt oder in Ausbildung, stehen vor großen finanziellen und praktischen Belastungen. Wir fordern daher neben finanziellen Ausgleich für alle Familien, eine Perspektive der Möglichkeit eines Kita-Besuchs.


Hotline zu Elternfragen

Die Berliner Kitas sind derzeit nicht im Regelbetrieb, sie bieten lediglich für außerordentlich dringliche Fälle eine Notversorgung an. Der Bedarf ist von den Eltern gegenüber der Kita darzulegen.

Der erste Ansprechpartner für Eltern, die eine Betreuung für ihr Kind in Anspruch nehmen möchten, ist die jeweilige Kita-Leitung. Informationen zum derzeitigen Kita-Betrieb finden Sie auch auf dieser Seite.

Für Fragen, die darüber hinaus gehen und bei strittigen Fällen hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ein Info-Telefon für Eltern von Kita-Kindern geschaltet:

Mo – Fr: 9 Uhr bis 13 Uhr
Tel.: +49 30 90227-6600

Kita-Träger werden gebeten, sich per Email oder fernmündlich an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kita-Aufsicht zu wenden.


Ergebnisse der Umfrage des LEAK Nov/Dez 2020

Vielen Dank an alle Eltern, die sich an der Umfrage des LEAK beteiligt haben.

Wir haben insgesamt über 660 Antworten erhalten und damit viele Einblicke bekommen.

Einige Bezirke waren hierbei deutlich stärker vertreten als andere, wir hoffen hier bei weiteren Umfrage eine größere Reichweite zu erlangen.

Wir wollten wissen, wie es Euch mit den zunehmenden Infektionen und Quarantäne-Anordnungen geht:
Gehen Eure Kinder momentan zur Kita? Gibt es in Eurer Kita positive Coronavirus-Testergebnisse und wie waren die Folgen? Brauchen Eure Kinder bzw. Ihr als Familie besonderen Schutz wegen erhöhter Risiken? Was brauchen Eure Kinder, was braucht Ihr als Familie als Perspektive für die kommenden Wochen und Monate?

Die Umfrage lief bis zum 6.12.2020.

Wir stellen hier die Ergebnisse vor.


Wenn mein Kind krank wird ...

Umgang mit Atemwegserkrankungen in Schule/Kita.

Eine Infografik zur Orientierung:

Informationsgrafik des Berliner Senats.


Wichtige Folgerung: Um auf eine erneute Situation mit weitestgehender Schließung der Kindertagesbetreuung oder verringertem Betreuungsumfang angemessen reagieren zu können, müssen im Voraus Konzepte entworfen und erprobt werden, die es ermöglichen, Familien zuverlässig zu erreichen und unterstützen zu können. Dies ist besonders wichtig für Familien, in denen es aufgrund einer Kumulierung von Problemlagen zu schweren Konflikten und Eskalationen kommen kann. Ein wichtiger Aspekt dabei ist der Aufbau und die Pflege einer langfristigen und konstruktiven Elternzusammenarbeit. Diese bildet eine stabile Grundlage für eine vertrauensvolle und effiziente Kommunikation mit Eltern, auch in besonders herausfordernden Situationen, in denen Austausch nur über digitale Medien geschehen kann.


„In 2020 können keine weiteren Anträge im Landesprogramm mehr angenommen werden, da die Mittel für 2020 bereits ausgeschöpft sind und auch für 2021 eine Vornotierung von Projekten aus den vorliegenden Anträgen vorgenommen wird.“

Damit bremst das Land Berlin den Kita-Ausbau zunächst aus, weil für dieses Jahr – bereits inklusive der Mittel aus dem Konjunkturpaket des Bundes – keine Mittel mehr zur Verfügung stehen, um die gestellten Anträge und auch Neuanträge bedienen zu können. So kann der Ausbau von Plätzen nicht vorangehen. Eltern werden weiter auf der zermürbenden Suche nach Plätzen sein.


Erste Folge des LEAK Podcast Kita-Eltern Berlin:

Wie funktioniert der Personalschlüssel in Berliner Kitas? Roland Kern vom Dachverband der Kinder- und Schülerläden (DaKS) erklärt die Hintergründe und wie Eltern erkennen können, ob in der eigenen Kita alles passt.


Das Öffnungskonzept für die Kitas sieht folgende Punkte vor:

Ab dem 15. Juni kann der Prozess zur Rückkehr in den Regelbetrieb beginnen und alle Kinder können wieder betreut werden. Die Begrenzung der Gruppengrößen wurde bereits zum 8. Juni aufgehoben.

Spätestens ab dem 22. Juni erhalten alle Kinder eine Betreuung, die dem individuellen Kita-Gutschein entspricht. Dies umfasst auch die Bereitstellung von Früh- und Spätdiensten. Die konkreten Ausgestaltungen müssen in enger Abstimmung zwischen Trägern und Eltern und unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort erfolgen. Die Liste der systemrelevanten Berufe verliert ihre Gültigkeit. Die Eingewöhnung von neuen Kindern ist möglich.

Es werden möglichst stabile Gruppenstrukturen angestrebt. Um dies zu erreichen, ist es weiterhin möglich, zusätzliche Räume für die Kita-Betreuung zu nutzen (z.B. in Familien- oder Nachbarschaftszentren) und Nicht-Fachkräfte wie Pädagogik-Studierende zur Unterstützung hinzuzuziehen (ein erweitertes Führungszeugnis muss beantragt sein).

 

Die Telefon-Hotlines für Eltern (Tel. 030-90227 6600) und Träger (Tel. 030-90227 6060) der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie bleiben bis Ende Juni geschaltet.

Wie sind eure Erfahrungen mit diesem Plan? Wir freuen uns sehr über eure Teilnahme an unserer Umfrage!



Informationen für Eltern (29.04.2020)

Liebe Eltern,
wie von der Senatsverwaltung angekündigt, gibt es ab dem 27.4. eine Erweiterung der Notbetreuung. Wir wollen euch dazu einige aktuelle Informationen zusammenfassen:


„Vorrang der häuslichen Betreuung“ bedeutet für uns: Wir rufen alle Eltern auf sich solidarisch zu verhalten und die Notbetreuung als eine eingeschränkte Option zu verstehen. Es wird leider nicht möglich sein, dass jede Familie, die im HomeOffice arbeitet, eine Vollzeitbetreuung erhält. Anderseits sollte auch diesen Eltern ermöglicht werden, ihre Kinder zeitweise betreuen zu lassen.


Seit dem 27.4. sind auch wieder private Betreuungen (nachbarschaftliche Hilfe) von bis zu drei Kindern erlaubt. Hier gilt es, am besten immer die gleichen Kinder gemeinsam betreuen.


Ab dem 4.5. dürfen auch die Spielplätze wieder genutzt werden. Auf den Spielplätzen gelten die Abstands- und Hygieneregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie.


Auf der Seite der Senatsverwaltung befinden sich die offiziellen Bekanntmachungen, Formulare für die Notbetreuung und Antworten auf häufige Fragen, einiges auch mehrsprachig:  www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/

Uns erreichen viele Anfragen und Berichte von kaum zu meisternden Situationen, bei den allermeisten gehen die Ressourcen in vielerleit Hinsicht zuende. Wir bemühen uns, Euch schnellstmöglch zu antworten und tragen Eure Anliegen auch gesammelt in die Senatsverwaltung und den politischen Gremien weiter.  
Wir wünschen euch und euren Lieben weiter gute Nerven in dieser herausfordernden Zeit und immer wieder auch Raum für Freude miteinander!
Euer LEAK Vorstand



Erweiterung der Notbetreuung ab dem 27.04.2020

Wir raten Eltern in der aktuellen Ausnahmesituation Kita als Familiäre Unterstützung zu begreifen.

Bitte wenden Sie sich an Ihre Kita Leitung wenn Sie dringend eine Entlastung brauchen. Kitas
sind gerne bereit auch individuelle Lösungen zu finden und die Betreuung für wenige Stunden an einzelnen Tagen zu ermöglichen.

Eine Aufnahme von vielen Eltern mit vollen Stunden in die offizielle Notbetreuung wird leider vermutlich zu einer Überlastung des Systems führen. Daher wäre es langfristig besser sich dort ins Gespräch zu
begeben.